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Praktikum - FAQ für Unternehmen

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Ja, das Hochschulpraktikum ist eine Prüfungsleistung und Bestandteil der Bachelor-Prüfung. Nähere Informationen dazu lassen sich den Prüfungsordnungen entnehmen.
Nein, das Praktikantenamt erstellt grundsätzlich keine Bescheinigungen, weder vor, noch nach Anerkennung des Praktikums. Nähere Informationen dazu entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt für Unternehmen und Studenten.
Neben den vertraglich vereinbarten Pflichten hat die Praktikumsfirma den Bericht zu begutachten sowie den Inhalt zu bestätigen und entsprechend der zeitlichen und inhaltlichen Rahmenbedingungen eine Praktikumsbescheinigung auszustellen. Für die Praktikumsbescheinigung kann eine entsprechende Vorlage verwendet werden, die auf der Website der Praktikumsberatung zu finden ist.
Der Student muss einen Bericht im Umfang von mindestens 1,5 Seiten pro Woche anfertigen.

Praktikum - FAQ Schüler und Studierende

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Gestaltung und Format

In dieser Hinsicht gibt es wenige Vorgaben. Machen Sie sich hierzu eigenständig über eine sinnvolle Gestaltung Gedanken. Ein Bericht sollte in jedem Fall ein Deckblatt und ein Inhaltsverzeichnis enthalten. In maximal einer Seite sollten Sie Ihr Praktikum zeitlich einordnen und den Praktikumsbetrieb vorstellen. Es folgt der Hauptteil des Berichts in einem Umfang von ca. 1,5 Seiten Bericht pro absolvierter Praktikumswoche. Schließen Sie den Bericht mit einem Fazit ab, dessen Umfang eine Seite nicht überschreiten sollte.
Der Anteil des Textes sollte überwiegen. Zu Bildern, Fotos, Abbildungen und Zeichnungen ist stets ein Text-Bild-Bezug herzustellen.
Der Bericht soll als lose Blattsammlung (nicht geheftet oder gelocht), eingelegt in einer zweiseitig geöffneten transparenten Sichthüllen (keine Prospekthülle mit Lochrand), vorgelegt werden.
In dieser Hinsicht gibt es wenige Vorgaben. Der Student soll den Text des Praktikumsberichts eigenständig und sinnvoll formatieren. Als Richtwerte kann eine 12-Punkt-Schrift mit einem Zeilenanstand bis 1,5 gewählt werden. Der Randabstand sollte umlaufend ca. 20 mm betragen.
Nein, ein längerer Bericht ist grundsätzlich nicht von Nachteil. Trotzdem sollten Sie sich darum bemühen, in Ihrer Darstellung zwar so ausführlich wie nötig, jedoch so prägnant und präzise wie möglich zu sein. Dies dient Ihnen etwa als Übung für das spätere Berufsleben, in dem Ihnen vermutlich auch Vorgaben über die maximale Seitenanzahl eines Dokuments gemacht werden.
Nein, der Bericht muss nicht handschriftlich angefertigt werden.
Nein, sowohl CAD-Zeichnungen als auch handschriftliche Skizzen sind erlaubt. Saubere Handskizzen können eingescannt und in den Bericht eingefügt werden.
Grundsätzlich sollen Abbildungen und Zeichnungen selbst erstellt werden. Fotos sollen in einem direkten Zusammenhang mit der Tätigkeit, einem Fertigungsgegenstand oder der Arbeitsumgebung stehen. Auf Fremdmaterial ist nach Möglichkeit zu verzichten.
Ja, der Praktikumsbetrieb sollte im Handelsregister der IHK eingetragen und ein Ausbildungsbetrieb sein. Im Zweifel kommen Sie im konkreten Falle in die Sprechstunde der Praktikumsberatung.
Die Schreibweise in der Ich-Form ist ausdrücklich erlaubt und gewünscht.

Berichtsinhalt

Nein, es muss nicht von jeder einzelnen Tätigkeit berichtet werden. Sie sollten von einer Auswahl an Tätigkeiten berichten, die Sie für besonders relevant halten.
Wenn Sie eine Tätigkeit häufig oder täglich ausführen, so reicht es aus, einmalig über diese Tätigkeit zu berichten bzw. diese zu beschreiben.
Die Berichte sollen in der Regel Ihre persönlich ausgeübten Tätigkeiten und Erfahrungen mit Werkzeugen, Maschinen und einem zu bearbeitenden Werkstück dokumentieren. Dazu können Sie aus Ihren während des Praktikums gemachten Notizen eine Auswahl treffen. Es muss somit nicht von jeder einzelnen Tätigkeit berichtet werden. Sie sollten von einer Auswahl an Tätigkeiten berichten, die Sie für besonders relevant halten.
Ja, im Grundpraktikum empfiehlt es sich, den Bericht nach Wochen zu gliedern. Im Fachpraktikum ist eine durchgängige Gliederung des Berichts nach Wochen nicht immer sinnvoll.
Ja, um eine umfangreiche oder sich wiederholende Tätigkeit zu beschreiben, ist das zusammenfassen der Tätigkeit mehrerer Wochen möglich und sogar sinnvoll, wenn der entsprechende Seitenumfang von ca. 1,5 Seiten pro Woche eingehalten wird.
Ja, im Grundpraktikum orientiert sich der Berichtsinhalt primär an einzelnen Wochen, während im Fachpraktikum die Inhalte gleicher Tätigkeiten über mehrere Wochen zusammengefasst werden können.
Im besten Fall sprechen Sie schon im Vorhinein mit Ihrem Ansprechpartner bzw. Betreuer im Praktikumsbetrieb über Ihren Praktikumsbericht, sodass Sie frühzeitig und eindeutig darüber informiert sind, worüber Sie berichten dürfen. Ein Bericht muss in jedem Fall verfasst werden.
Ja, das Praktikantenamt überprüft eingehende Berichte mit einer Plagiat-Software. Handelt es sich bei einem Bericht um ein Plagiat, wird das zugehörige Praktikum nicht anerkannt. In besonders schweren Fällen der Täuschung kann außerdem der Prüfungsausschuss informiert werden.

Grundsätzliches

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  • Voraussetzungen: Das Praktikum ist abgeschlossen, der Bericht ist verfasst und dem Praktikumsbetrieb zur Abzeichnung vorgelegt worden, die Praktikumsbescheinigung liegt vor (für die Praktikumsbescheinigung sollten Sie die entsprechende Vorlage nutzen, die auf der Website der Praktikumsberatung zu finden ist).
  • Zur Anerkennung sind mitzubringen: Praktikumsbericht und -bescheinigung sowie eine Berichtsdatei in digitaler Form, z.B. auf einem USB-Stick (Datei wird kopiert).
  • Für die Anerkennung des Praktikums müssen Sie mit den aufgezählten Unterlagen persönlich erscheinen. Ort und Zeit für die Sprechzeiten der Praktikumsanerkennung finden Sie auf dieser Website.
Ja, Sie dürfen ein Praktikum auch in einem Betrieb absolvieren, der in der Handwerkskammer bzw. in der Handwerksrolle eingetragen ist. Im Zweifel kommen Sie im konkreten Falle in die Sprechstunde der Praktikumsberatung.
Ja, die Originale werden gesichtet und Ihnen sofort wieder ausgehändigt.
  • Ja, Sie müssen dem Unternehmen in der Regel einen Nachweis erbringen, dass im Rahmen Ihrer Hochschulausbildung ein Praktikum vorgeschrieben ist. Dazu können Sie das Informationsblatt für Unternehmen und Studierende verwenden.
  • Ergänzend können Sie dem Praktikumsbetrieb Ihre Prüfungsordnung und die Praktikumsrichtlinien vorlegen.
Grundsätzlich soll sich der Student, auch in Hinsicht auf die spätere Arbeitssuche nach Abschluss des Studiums, möglichst selbständig um einen Praktikumsplatz bewerben. Dazu gibt es auf der Website der Praktikumsberatung umfassende Hilfen. Sollten Sie trotzdem große Schwierigkeiten haben, einen Praktikumsplatz zu finden, so kommen Sie mit Bewerbungsunterlagen und (ggf.) Absagen in die Praktikumsberatung.
Ja, Fehltage aufgrund von Krankheit, Klausuren, Urlaub, Betriebsferien, Streik oder Aussperrung sind in jedem Fall nachzuholen.
Feiertage müssen nicht nachgeholt werden.
Bei weiteren Fragen besuchen Sie die Sprechstunde der Praktikumsberatung.