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Kooperation der Fakultät für Maschinenbau der Ruhr-Universität Bochum mit dem
Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg der Tongji Universität in Shanghai
Das Chinesisch-Deutsche Hochschulkolleg (CDHK) wurde 1998 als Gemeinschaftseinrichtung des DAAD und der Tongji-Universität gegründet und ist seit mehreren Jahren ein Vorzeigeobjekt im Wissenschaftsaustausch beider Länder. Diese universitäre Einrichtung verfolgt das Ziel, zukünftige chinesische Führungskräfte für Wirtschaft und Verwaltung auszubilden, die nicht nur über exzellente Fach- und Managementkenntnisse verfügen, sondern auch in der Lage sind, auf Grund ihrer Kenntnis der deutschen Sprache und Kultur sowie deutscher Normen und Regeln der Technik mit deutschen Partnern zu kooperieren.
Das CDHK bietet die Masterstudiengänge Elektrotechnik, Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsrecht, Maschinenbau und Fahrzeugtechnik für chinesische Studierende an. Der Maschinenbau ist auf folgende Gebiete fokussiert:

Produktionstechnik

Produktionsautomatisierung

Fahrzeugtechnik

Seit 1998 nimmt Prof.em. Massberg von der Fakultät für Maschinenbau der Ruhr-Universität Bochum die Aufgabe als Fachkoordinator für Maschinenbau und Fahrzeugtechnik am CDHK wahr. Die Professoren Abramovici, Meier und Welp der Fakultät für Maschinenbau sind Mitglied des Lehrkörpers des CDHK und bieten Lehrveranstaltung in Shanghai an.

Im Jahr 2007 wird die Fakultät für Maschinebau der Ruhr-Universität Bochum einen Doppel-Master für Studierenden des CDHK einrichten.
Einen weiteren Schritt zur Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der Fakultät für Maschinenbau und Fahrzeugtechnik des CDHK und der Bochumer Fakultät bedeutet das im Jahr 2007 wirksam werdende Abkommen zur Einführung eines CDHK-Studiengangs mit MSc-Doppelabschluss auf dem Gebiet der Produktionstechnik.
Die für den Doppel-Master zugelassenen CDHK-Studierenden werden 3 Semester am CDHK und 3 Semester an der Bochumer Fakultät studieren.
Ziel für die Zukunft ist es, das CDHK auch für deutsche Studierende zu öffnen, so dass Studierende der Fakultät Maschinenbau der RUB dort einen Teil ihrer Studienleistungen erbringen können. Sie können dort an Projekten der Lehrstühle mitarbeiten, denn alle chinesischen Hochschullehrer sprechen deutsch, da sie größtenteils selbst in Deutschland studiert oder promoviert haben. Auch ein Fachpraktikum bei einem der zahlreichen deutschen Unternehmen in Shanghai soll möglich sein.
Praxisorientierte Ingenieure und Fachleute mit Managementerfahrung und Auslandsstudium sind auf dem chinesischen Arbeitsmarkt sehr gefragt. Deutsche und chinesische Unternehmen, die erfolgreich auf dem chinesischen und dem globalen Markt kooperieren möchten, brauchen Mitarbeiter, die möglichst in beiden Kulturen zu Hause sind, Unternehmensabläufe kennen und die fachliche Qualifikation mitbringen.
Die jährlich rund hundert neuen Studentinnen und Studenten erwartet eine straffe, praxisorientierte Ausbildung. Zur Lehre tragen neben den chinesischen Wissenschaftlern auch mehr als zwei Dutzend deutsche Gastprofessoren aus derzeit 12 Universitäten der Bundesrepublik mit ihren regelmäßigen Blocklehrveranstaltungen bei.
Ein zentraler Bestandteil des Studiums am CDHK ist die deutsche Sprache. Innerhalb von einem Jahr müssen die Studenten in der Lage sein, deutschsprachigen Vorlesungen folgen zu können.

Als Partner des CDHK spielen neben dem DAAD und der Tongji-Universität vor allem die deutschen Stifterunternehmen eine wichtige Rolle. Rund zwanzig namhafte große Firmen finanzieren mittlerweile 27 Lehrstühle. Durch die enge Kooperation mit den Lehrstühlen, aber auch durch speziell zu diesem Zweck veranstaltete Unternehmenstage haben die Firmen die Gelegenheit in direkten Kontakt mit den Studenten zu treten und künftige Mitarbeiter zu rekrutieren.
Als wichtige Einrichtung an der Nahtstelle von Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft zwischen Deutschland und China bietet das CDHK seinen Studierenden auch regelmäßig Vorträge seitens hochrangiger deutscher Wirtschaftsführer an.